Apropos Architects

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2026 Öffentliches Städtebau Wettbewerb Wohnen

Nové Dvory 5

Entwurf von Stadblock Nr. 5 für Nové Dvory
Engere Wahl in einem Architekturwettbewerb
Prag, CZE, 2026

Ing. arch. Michal Gabaš
Ing. arch. Tomáš Beránek

Ing. arch. Miroslav Slezák
Ing. arch. Valerie Koubová

Mitarbeit:

Bc. Kryštof Demel

Landschaft: Mandaworks

Cyril Pavlů
Martin Arfalk
Katja Mali
Emilia Pudeck

Verkehrskonzept:

Ing. Květoslav Syrový

Visualisierungen:

SDAR

Ein klar definierter Stadtblock mit ruhigem Innenhof

Wir schlagen einen klar gefassten Stadtblock vor, der im Entwicklungsgebiet Nové Dvory die prägnante Ecke der Chýnovská- und Libušská-Strasse markiert. Der Block wird durch höhere Gebäude an seinen Ecken geprägt, deren Höhen auf die jeweilige Bedeutung des Ortes im städtebaulichen Kontext reagieren. Das höchste Element, ein 60 Meter hoher Turm, richtet sein schlankes Profil zum nördlich entstehenden Stadtpark aus. Die weiteren Türme markieren die Ecken des Blocks und definieren die wichtigsten Zugänge zum Quartier.

Im Inneren des Blocks entsteht ein grosszügiger, halböffentlicher Hofgarten als ruhiger gemeinschaftlicher Freiraum mit grossen Bäumen, die direkt im gewachsenen Boden gepflanzt sind. Durchgänge von den angrenzenden Strassen verbinden den Garten mit dem Quartier. Sie sind entlang wichtiger Fusswegverbindungen und natürlicher Bewegungsachsen angeordnet. Die differenzierte Höhenentwicklung – mit niedrigeren Gebäuden zwischen den höheren Eckbauten in einer radialen Komposition – sorgt zugleich für gute Besonnungsverhältnisse im Innenhof.

Die Neubebauung ist in drei Gebäude auf den Grundstücken des Auftraggebers und ein weiteres Gebäude auf einem privaten Grundstück gegliedert. Diese Aufteilung ist eng mit der vorgesehenen Etappierung verbunden und bildet einen wichtigen Bestandteil des Gesamtkonzepts. Jedes Gebäude verfügt über eine eigene Tiefgarage und besteht aus zwei, teilweise drei einzelnen Baukörpern – einem Turm und einem niedrigeren Zwischenbau. Dadurch können die Zufahrten zu den Tiefgaragen abseits der stark frequentierten Chýnovská- und Libušská-Strassen angeordnet werden. Konflikte mit der Tramlinie und dem Fussverkehr entlang des breiten Stadtboulevards werden so vermieden.

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